Aktuelles

Wildkraut ohne Gift bekämpfen

Wildkraut auf Pflaster, in Fugen oder in Beeten sind für viele Hobbygärtner ein ständig wiederkehrendes Problem. Wer das Wildkraut nicht rechtzeitig entfernt, erlebt wortwörtlich sein grünes Wunder. Chemische Wildkrautvernichter entfernen zwar die unerwünschte Pflanze, sind aber nicht überall erlaubt und zudem bodenbelastend. Wir verraten Ihnen, wie Sie hartnäckiges Wildkraut ohne Gift bekämpfen können.

Strategien gegen Wildkraut

Damit sich Vogelmiere, Giersch und Franzosenkraut erst gar nicht heimisch fühlen, sollten Sie beim ersten Anzeichen handeln und dann kontinuierlich dranbleiben. Hat es das Wildkraut erstmal bis zur Samenreife oder zum ausgewachsenen Wurzelkraut geschafft, breitet es sich schnell aus. In diesem Fall müssen Sie zur mechanischen oder thermischen Wildkrautbekämpfung greifen.

Mechanische Wiltkrautbekämpfung:

Das Jäten ist die unbeliebteste aber gleichzeitig auch effektivste Methode, um die unerwünschten Pflanzen dauerhaft zu entfernen. Je früher Sie das Wildkraut jäten, umso leichter ist es. Grubber und Hacke sind die besten Werkzeuge, um Samenunkraut und Wurzelunkraut zu entfernen. Mithilfe dieser Arbeitsgeräte lockern Sie die oberste Bodenschicht und können anschließend das Wildkraut einfach absammeln. Ausgewachsenes Wurzelkraut dagegen müssen Sie ausgraben, damit Sie die Wurzelstöcke komplett erwischen und nichts im Boden zurückbleibt.

Thermische Wildkrautbekämpfung:

Die thermische Wildkrautbekämpfung ist zeitsparender und bequemer. Sie können die Fugen von Gehwegen, Einfahrten und Terrassen mit Gas oder Strom von Wildkraut befreien. Dazu führen Sie das Thermogerät langsam über die befallenden Fugen. Dabei reicht der Hitzeschock bereits aus, um das Kraut zu vernichten. Sie müssen die Hitze nicht draufhalten, bis das Wildkraut verbrennt. Ähnlich funktioniert es mit kochendem Wasser.

Allerdings müssen Sie diesen Vorgang alle zwei bis drei Wochen wiederholen, denn die Wildkrautwurzeln bleiben erhalten und treiben neu aus.

Wildkraut vorbeugen

Wildkraut vollends vorbeugen können Sie nicht. Es gibt aber einige Methoden um es dem Wildkrautwachstum schwer zu machen:

  • Mulch bzw. Mulchfolien: Eine dicke Schicht aus Mulch bietet einen gewissen, aber nicht dauerhaften Schutz. Auch die Mulchfolie ist nur bedingt praktikabel. Unter Wegen und Kiesbeeten funktioniert die Mulchfolie gegen Wurzelunkräuter. Allerdings können anfliegende Wildkrautkrautsamen dennoch keimen. Keimende Kräuter lassen sich allerdings leicht aus dem Mulch ziehen.

  • Wachsende Bodendecker: Angepflanzte Bodendecker wie Immergrün, Storchschnabel oder Dickmännchen können Wildkräutern effektiv vorbeugen. Sie nehmen dem Wildkraut Platz und Licht zum Wachsen und Keimen.

  • Dichte Grasnarbe: Im Rasen ist eine dichte und gesunde Grasnarbe der beste Schutz gegen anfliegende Wildkrautsamen.

Meiden Sie in allen Fällen chemische Wildkrautvernichter! Diese sind schädlich für die Umwelt. Chemische Wildkrautvernichter sind sowohl gefährlich für das Grundwasser, als auch Hauptursache für das Bienensterben. Das Pflanzenschutzgesetz verbietet den Einsatz von Wildkrautvernichtern im privaten Umfeld.

Frings Garten GmbH – Ihr Ansprechpartner für professionelle Gartenpflege

Sie wünschen sich, einen Garten, eine Terrasse oder Zufahrtswege ohne Wildkraut? Wir führen für die Gartenpflege entsprechend dem Pflanzenschutzgesetz die Wildkrautbekämpfung ohne Gift und Chemie durch.

Frings Gartenbau steht Ihnen bei allen Arbeiten die in Ihrem Garten anfallen, gerne mit Rat und Tat zur Seite. Für einen persönlichen Termin bei Ihnen vor Ort oder bei allgemeinen Fragen schreiben Sie uns gerne per E-Mail an info@frings-garten.de oder rufen Sie einfach an. Alternativ können Sie uns auch direkt über unser Kontaktformular schreiben.

Wir sind in der Region Stadt Münster und dem Münsterland, Warendorf, Telgte, Gütersloh, Harsewinkel, Glandorf und Bad Iburg für Sie da.

Den aktuellen Katalog bestellen

und Ihre Möglichkeiten für Ihren Urlaub am Pool entdecken

× Whatsapp-Nachricht