Kräuterspirale aus Natursteinen

Eine Kräuterspirale aus Naturstein im eigenen Garten ist nicht nur ein Blickfang, sondern auch eine effiziente Möglichkeit, um eine Vielzahl von Kräutern auf kleinem Raum anzulegen. Die Verwendung von Naturstein verleiht der Kräuterspirale dabei eine natürliche Ästhetik, die sich harmonisch in jeden Garten einfügt.

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Was ist eine Kräuterspirale?

Die Kräuterspirale ist ein schneckenförmiges Kräuterbeet, das auf relativ kleiner Fläche Platz für viele Kräuter bietet. Wegen ihrer besonderen Bauweise, unterscheidet sie sich vom normalen Kräuterbeet. In vier unterschiedlichen Zonen können jeweils Kräuter mit unterschiedlichen Standortbedürfnissen wachsen. Aber eine Kräuterspirale ist nicht nur funktionell, sondern auch optisch ein schöner Hingucker. Mit Natursteinen können Sie das Fundament des Beetes auf den Stil des Gartens abstimmen und wahlweise einen kleinen Teich anlegen.

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Das Fundament schaffen

Der erste Schritt ist das Abtragen des Mutterbodens im abgesteckten Bereich. Das dabei entstehende Erdloch sollte etwa spatentief bzw. 30 Zentimeter tief sein. Wird auch ein Teich mit angelegt, benötigt dieser ein Erdloch von 40 Zentimeter Tiefe. Das Erdloch des Beets befüllen Sie mit einer dicken Schicht Schotter. So wird ein stabiles Fundament geschaffen und Staunässe verhindert. Beim Erdloch des Teichs verzichten Sie auf den Schotter.

Die vier Klima- und Feuchtzonen der Kräuterspirale

  • 1. Die Nasszone

    Diese ist die tiefgelegenste Zone der Spirale. Wahlweise können Sie hier auch einen kleinen Teich anlegen. Dieser Bereich bietet die optimalen Bedingungen für nassliebende Kräuter wie Wasserminze und Brunnenkresse.

  • 2. Die Feuchtzone

    In der Feuchtzone wachsen Kräuter wie Petersilie, Basilikum und Bärlauch. Der Bodenbelag ist eine Mischung aus Gartenerde, Sand und Kompost.

  • 3. Die mittlere, eher trockene Zone

    In diesem Bereich fühlen sich Kräuter wie Schnittlauch, Koriander und Minze wohl. Hier wird der Kompost komplett wegelassen, dafür ein wenig Sand zur Blumenerde gegeben.

  • 4. Die mediterrane Zone oder Trockenzone

    Die Trockenzone bildet den höchsten und trockensten Punkt der Kräuterspirale und bietet Standortbedingungen für sonnenliebende Kräuter. Dazu gehören neben Salbei, auch Lavendel, Thymian, Rosmarin und vieles mehr. Der Bodenbelag sollte hier zur Hälfte aus Sand und zur Hälfte aus Gartenerde bestehen, also trocken und nährstoffarm sein.

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Die Kräuter einpflanzen

Warten Sie nach Fertigstellung des Beets mit dem Einpflanzen der Kräuterpflanzen bis zum nächsten Regenschauer. Dann hat die Erde genug Zeit, sich zu setzen. Manchmal müssen Sie noch etwas Erde dazugeben. Wenn für alle Standortbedingungen gesorgt ist, kann das Bepflanzen beginnen. Dabei sollten Sie darauf achten, dass die Kräuter in der richtigen Zone gesät werden.

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Wahlweise: Einen Teich anlegen

Die Nasszone können Sie mit anschließendem Teich anlegen. Dafür setzen Sie ein Teichbehälter in das ausgehobene Erdloch ein. Der Teichbehälter wird mit Sand gefüllt und der Rand kann mit Steinen verziert werden. Anschließend befüllen Sie den Teich mit Wasser.

  • Die Natursteinmauer wird spiralförmig verlegt

    Die Mauer wird von außen nach innen höher. So erhält man die unterschiedlich hoch gelegenen Klima- bzw. Feuchtzonen. An ihrem höchsten Punkt sollte die Mauer etwa 80 Zentimeter hoch sein, am tiefsten etwa 25 Zentimeter.

  • Die Natursteinmauer kann mit oder ohne Mörtel errichtet werden

    Bei dem Anlegen einer Kräuterspirale eignet sich der Mauerbau ohne Mörtel. So sieht das Kräuterbeet sehr natürlich aus und die Fugen bieten Platz für weitere Kräuter. Dort können Sie zum Beispiel Thymian und Dost pflanzen.

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